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Unsere Projekte:


Die Solarkraftwerke I + II:

Die Anlagen speisen Strom ins Schulhaus und ins öffentliche Stromnetz.
1992 wurde das erste Solarkraftwerk SOKW I, das auf dem Oberstufenzentrum Hinterkappelen montiert ist, in Betrieb genommen.
Der Hauptteil der Energie wird von der Schule selbst verbraucht, die ein elektrisch geheiztes Schwimmbad besitzt.

Das SOKW I wurde vom 8.10. - 11.10.2001 renoviert und mit 66 neuen Solarmodulen ausgerüstet (oberste Reihe und mitte unterste Reihe).

Der "solare Mehrwert": Dadurch, dass wir den Strom der Gemeinde zu normalen Konditionen verkaufen und nicht nach unseren Gestehungskosten von ca. CHF 1.-, gehört der "solare Mehrwert" den Käufern unserer Solarbausteine resp. den Bezügern der Solarstrombörse!

Unser neues Projekt ist das Solarkraftwerk II, welches etappenweise auf dem Kappelenfeld-Schulhaus in Hinterkappelen aufgebaut wurde. Die ersten 3 Etappen wurden zwischen 1997 und 1999 installiert, die Etappen 4 und 5 wurden am 18. Oktober 2000 gleichzeitig in Betrieb genommen. Ein Ausbau um 3.9 kWp erfolgte im Januar 2008 (Bild links), ein weiterer Ausbau um 7.54 kWp im 2009.

 Unsere Kraftwerke produzieren Strom:
  • ohne unnötige Luftverschmutzung
  • ohne Treibhausgase (CO2)
  • ohne radioaktiven Abfälle
Das SOKW I Das SOKW II
[Bild: Sekundarschule Hinterkappelen] [Bild: Primarschule Hinterkappelen]
Technische Daten:
Standort: Oberstufenzentrum, Hinterkappelen
Inbetriebnahme: 1992, Erneuert 2006
Nennleistung: 9,73 kWp
Anlagekosten: 155'000.-
Produktion: 22 kWh/Tag
Anlagegrösse: 100 m²
Lieferant: HRS Solarge, Konolfingen
Technische Daten:
Standort: Kappelenfeldschulhaus, Hinterkappelen
Inbetriebnahme: 1997/1998/1999/2000/2008/2009
Nennleistung: 29.5 kW
Anlagekosten: 350'000.-
Produktion: 70 kWh/Tag
Anlagegrösse: 200 m²
Lieferant: TRITEC AG, Basel/Aarberg

MobiLEM           (LEM = Leicht-Elektro-Mobile)

Awr.gif (304 Byte) neues Projekt: Wohlenmobil - NewRide

NewRide - Förderung von Elektro-Scootern und Elektro-Zweirädern

Der Langsamverkehr und der motorisierte Individualverkehr mit verbrauchsarmen Motorfahrzeugen sind wichtige Mittel im Versuch, das aus dem enormen Mobilitätsbedürfnis erwachsene Verkehrsaufkommen energieeffizienter und umweltverträglicher zu bewältigen. Das Projekt NewRide leistet hierfür einen wesentlichen Beitrag und wird deshalb vom Programm EnergieSchweiz gefördert.

Die ökologisch verantwortungsbewussten Bürger, denen das Zufussgehen zu langsam und das Velofahren zu anstrengend ist, finden in elektrisch angetriebenen Zweirädern eine Alternative, die schnell und bequem ist, aber auch die Lebenslust steigert, die Mitmenschen und die Umwelt respektiert und damit zur Verbesserung der Lebensqualität beiträgt. Mit zum Komfort des Elektro-Zweirads gehört die Schnelligkeit im städti-schen Verkehr, ohne Stau und Parkplatzprobleme.

Auf Grund von Forschungs- und Evaluationsergebnissen früherer Projekte kann davon ausgegangen werden, dass durchschnittlich pro neu verkauftem Elektro-Zweirad der Treibstoffverbrauch innert fünf Jahren um rund 300 Liter und der CO2-Ausstoss ent-sprechend um 700 kg reduziert werden. Ausserdem wird mit Elektrofahrzeugen ein Beitrag im Kampf gegen Lärm und Gestank geleistet.

Gemäss Mikrozensus 2000 zum Verkehrsverhalten sind 30% aller Autofahrten in der Schweiz kürzer als 5 km. Wenn 80 % dieser Fahrten in der ganzen Schweiz mit dem Velo, dem Elektro-Zweirad oder zu Fuss statt mit dem Auto zurückgelegt würden, hätte das folgende Einsparungen zur Folge:
- 572 Tausend Tonnen Benzin oder
- 14% des gesamten Benzinverbrauchs der Schweiz und ·
- 1 Mrd. Franken weniger Benzinrechnungen pro Jahr und ·
- 1,8 Mio. Tonnen weniger CO2 -Emissionen

Der Eisenbahnzug, der nötig wäre, um dieses Benzin zu transportieren, wäre 192 km lang. Das entspricht der Strecke von Bern bis St. Gallen. Die Einsparung hätte entspre-chend positive Folgen auf Gesundheit, Klima und Luftqualität. Leider ist dies aber nur eine theoretische Rechnung, weil es uns kaum gelingen wird, 80% aller Auto-Kurzfahrer davon zu überzeugen, auf das Auto für Kurzstrecken zu verzichten und dafür das Elektro-Bike, das Velo oder die Füsse zu gebrauchen.

Für weitere Informationen: http://www.newride.ch


Besuchen Sie auch die eigene Web-Site der Arbeitsgruppe MobiLEM: http://www.mobilem.ch !

Die Arbeitsgruppe MobiLEM wurde in der Gemeinde Wohlen durch Christian Leu gestartet, um als LEM-Partnergemeinde weitere
Erfahrungen mit Elektromobilen zu machen und diese umweltfreundliche Form von Mobilität in der Gemeinde zu fördern.

Das hundertste LEM fährt auf den Strassen von Wohlen !

Projektleiter: Christian Leu

Ziele:

Aktivitäten:

 


Solare Beleuchtung von Postautohaltestellen:

Das SOKW wurde von der Gemeinde Wohlen angefragt, im Zusammenhang mit dem Energiestadt®-Label die Erstellung von autonomen Photovoltaikanlagen für die Beleuchtung von Postautohaltestellen zu planen.

In einem ersten Schritt soll eine Pilotanlage aufgestellt werden mit der Option, später weitere ca. 6 - 8 Haltestellen auszurüsten.

Die Pilotanlage soll 6 Monate überwacht werden, damit mit den gewonnenen Erfahrungen die weiteren Anlagen optimiert werden können.

Als erstes wurde ein Konzept erstellt und der Gemeinde vorgelegt. Am 24.10.1999 hat die Gemeinde die Pilotanlage am Standort Oberwohlen bestellt.

Die Montage erfolgte am 30.November 1999 durch TRITEC, die Inbetriebnahme war am 13. Dezember 1999 und die Übergabe an die Gemeinde Wohlen (Gemeindebetriebe: Rita Gygax und Peter Känzig) fand am 14. Dezember 1999 statt.

Oberwohlen.jpg (188693 Byte)
Bild: TRITEC, kurz nach Inbetriebnahme


Projekt Solare Strassenbeleuchtung

Das SOKW wurde von der Gemeinde Wohlen beauftragt, eine Strassenbeleuchtung für den Schulweg Hofe-Mühle – Schulhaus Wohlen (Mühlegasse) zu planen und zu realisieren. Es sollen 3 Strassenleuchten eingesetzt werden.

Die Lampe 1 befindet sich in der oberen Kurve Mühlegasse, oberhalb der Abzweigung Hohfuren (siehe Bilder 1-5).
Die Lampe 2 steht oberhalb von Hofe-Mühle, bei der Abzweigung des Fusswegs (siehe Bild bei Nacht).
Die Lampe 3 befindet sich in Hofe bei der Abzweigung Hofenstrasse / Fuchshalen.

Die 3 Solar-Strassenleuchten wurden am 7.12.2000 durchdie Firmen TRITEC und Engcotec aufgestellt und in Betrieb genommen (siehe Bilder 1-5), mit tatkräftiger Unterstützung der Herren Hämmerli (Gemeindebetriebe) und Orell (Orell & Ramseier AG).

l_lamp1.jpg (12809 Byte)


Bilder SOKW (1-5): Aufstellen der Strassenleuchte 1 und das Einsetzen der Batterie

Und so sieht es in der Nacht aus...

Bild SOKW: Strassenleuchte 2 bei Nacht


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